Wenn der Betonriss erste Risse zeigt: Was Sie selbst tun können
So prüfen Sie regelmäßig, was wirklich haltbar ist Kontrollieren Sie Ihre Hausapotheke mindestens zweimal im Jahr – am besten beim Wechsel auf die Sommer- und Winterzeit. Nehmen Sie jedes Medikament einzeln in die Hand und prüfen Sie drei Dinge: das Verfallsdatum, die Beschaffenheit der Verpackung und den Zustand des Inhalts. Verwerfen Sie alles, was verfallen ist, dessen Blister geöffnet oder beschädigt ist oder bei dem sich die Farbe, der Geruch oder die Konsistenz verändert hat. Das gilt auch für Salben, deren Tube Risse aufweist, und für Flüssigkeiten, die trüb geworden sind oder ausflocken. Entsorgen Sie diese Reste keinesfalls über das Abwasser oder den Hausmüll – viele Apotheken nehmen Altmedikamente kostenlos an. Ein Blick auf die Packungsbeilage hilft, um die richtige Entsorgung zu klären.
Wenn Sie sich sicher sind, dass der Riss nur die Oberfläche betrifft, können Sie auch eine mineralische Reparaturmasse verwenden. Diese eignet sich für Flächen, die später verputzt oder gestrichen werden. Arbeiten Sie bei trockenem Wetter und Temperaturen über fünf Grad. Nach dem Auftragen schützen Sie die Stelle vor direktem Regen und prüfen Sie nach einer Woche, ob sich neue Risse bilden. Ein kontrollierter Selbstversuch schadet nicht, solange Sie die Grenze kennen: Sobald der Riss tiefer geht als die Putzschicht oder die Betondeckung, ist eine Fachfirma unumgänglich.
Typische Fehler: Zu dünne Dämmung, falsche Montage mit direkten Wandkontakten oder das Auslassen von Ritzen. Auch Steckdosen und Kabeldurchführungen müssen Sie abkleben oder mit Akryldichtmasse verschließen. Prüfen Sie nach der Dämmung, ob sich der Schall wirklich reduziert hat – oft reicht schon eine Türdämmung, um die Geräusche deutlich zu senken. Wenn Sie unsicher sind, wo Sie anfangen sollen, beginnen Sie mit der Tür, das ist am einfachsten und bringt meist schnell Erfolg.
Ein häufiger Irrtum ist die Annahme, dass man die Raumtemperatur durch das Abschalten der Heizung im Sommer senken kann. Das ist logisch, aber die Heizung ist meist ohnehin aus. Entscheidend ist, die Wärmequellen im Raum zu eliminieren: Schalten Sie elektronische Geräte wie Fernseher, Computer oder Ladegeräte nach Gebrauch komplett aus – sie geben unnötige Wärme ab. Auch Energiesparlampen und Halogenleuchten produzieren Abwärme; nutzen Sie LED-Lampen oder verzichten Sie abends auf helles Licht. Und kochen Sie möglichst nicht tagsüber in der Wohnung, denn das heizt alle Räume auf.
Nach dem Einbau folgt oft das Enttäuschung: Die Tür klemmt plötzlich oder schließt nicht mehr ganz. Das liegt meist daran, dass die Dichtung an einer Stelle zu stark zusammengedrückt wird. Hier hilft es, die Tür zu öffnen und mit einer dünnen Unterlage die Druckstellen zu markieren. Bei Bürstendichtungen lässt sich die Borstenhöhe manchmal nachjustieren – kürzen Sie sie mit einer Schere, aber nur minimal. Wenn Sie die Dichtung selbst schneiden müssen, tun Sie das mit einem scharfen Messer, nicht mit der Schere, um saubere Kanten zu erhalten.
Häufiger Fehler ist die Verwendung von starrem Zementmörtel für feine Risse. Der Mörtel hält nicht, weil er bei Temperaturschwankungen oder leichten Bewegungen bricht. Nutzen Sie stattdessen ein Material, das eine gewisse Bewegungsaufnahme bietet. Ein weiterer Fehler: Sie übersehen, dass der Riss von Bewehrungsstahl herrührt, der im Beton rostet. Dann zeigt sich oft braune Verfärbung am Rissrand. Hier hilft keine Oberflächenbehandlung, sondern das Freilegen und Entrosten des Stahls – ein Fall für den Fachmann.
Ein häufiger Fehler ist das abendliche Lüften bei hohen Außentemperaturen. Wenn es draußen noch 28 Grad hat, strömt genau diese Wärme in den Raum. Warten Sie stattdessen, bis die Temperatur außen unter die Innentemperatur fällt – oft erst nach 22 Uhr. Dann können Sie ein Stoßlüften für zehn Minuten durchführen, ohne die gespeicherte Kühle der Nacht wieder zu verlieren.
Wenn die Temperaturen nachts kaum unter 25 Grad fallen, wird der Schlaf oft zur Qual. Der Körper braucht zum Einschlafen eine kühlere Umgebung als tagsüber – ideal sind etwa 18 Grad. Ist es im Schlafzimmer wärmer, wälzt man sich hin und her und wacht morgens gerädert auf. Dabei lässt sich die Raumtemperatur oft mit einfachen, gezielten Maßnahmen deutlich senken, ohne auf eine Klimaanlage angewiesen zu sein. Die folgenden vier Tricks haben sich in der Praxis bewährt und sind sofort umsetzbar.
Die Tür ist oft die größte Schwachstelle. Dichten Sie den Spalt zwischen Tür und Rahmen mit selbstklebenden Dichtungsbändern ab. Zusätzlich können Sie eine zweite Tür oder einen schweren Vorhang aus Akustikstoff vor die vorhandene Tür hängen. Achten Sie darauf, dass der Vorhang bodenlang ist und an den Seiten dicht abschließt. Wenn Sie eine neue Tür einbauen möchten, wählen Sie eine mit hoher Schalldämmung – achten Sie auf die angegebene Schalldämmklasse, aber übertreiben Sie es nicht mit den Kosten.