Wenn Die Pfeile Neben Der Scheibe Landen, Brauchst Du Diesen Schutz
Bei der Montage gibt es typische Fehler. Viele bringen den Schutz zu tief an, sodass die Unterkante auf dem Boden aufliegt und der Ring sich verzieht. Andere verschrauben den Catchring direkt durch die Tapete, ohne Dübel zu verwenden; nach einigen Treffern reißt er aus der Wand. Prüfe vor dem Bohren, ob sich in der Wand Leitungen befinden. Ein weiterer Fehler: den Surround mit Klebeband fixieren, das bei Raumtemperatur aushärtet und Rückstände hinterlässt. Besser sind Klettverschlüsse oder ein sauberer Schraubpunkt mit Unterlegscheibe.
Ein weiterer Aspekt ist die Helligkeit. Bei Tageslicht braucht man mehr Lux als bei Dunkelheit, um den gleichen Kontrast zu erzielen. Messen Sie mit einer einfachen Lux-App oder schätzen Sie: Ein heller Raum hat etwa 300 bis 500 Lux. Eine zusätzliche Lampe sollte diesen Wert auf 800 bis 1000 Lux im Bereich des Boards erhöhen. Zu viel Licht kann jedoch blenden und die Pupillen verengen, was die Tiefenwahrnehmung verschlechtert. Probieren Sie verschiedene Helligkeiten aus und notieren Sie, bei welcher Einstellung Sie die meisten Treffer erzielen.
Der häufigste Fehler ist die Wahl der falschen Dübel. Standarddübel aus Kunststoff halten in Hohlräumen kaum. Verwende stattdessen Dübel, die sich im Untergrund spreizen können, oder besser noch Schwerlastanker, wenn du an eine Massivwand montierst. Bei Rigipswänden bieten sich Hohlraumdübel mit Metallflügeln an. Wichtig: Die Schraube allein hält nichts, das Zusammenspiel aus Dübel und Schraube entscheidet. Achte darauf, dass der Dübel vollständig im Material sitzt und nicht nur in der obersten Putzschicht.
Ein Schutz für die Wand ist sinnvoll, aber kein Ersatz für präzises Aufhängen. Eine Filz- oder Korkplatte hinter der Scheibe fängt Fehlwürfe ab und dämpft das Geräusch. Sie sollte mindestens 30 Zentimeter über den Scheibenrand hinausgehen. Wer auf Parkett oder Laminat wirft, legt zusätzlich eine rutschfeste Matte unter den Abwurfbereich. Achtung: Manche Aufhängungen werden mit der Scheibe verschraubt. Ziehe die Schrauben handfest an, nicht mit Gewalt, sonst reißt das Material.
Die Höhe wird von der Mitte des Boards bis zum Boden gemessen, nicht vom oberen Rand. Dieser Wert liegt bei 1,73 Metern. Die Wurfentfernung beträgt 2,37 Meter, gemessen von der Boardfläche bis zur Vorderkante der Abwurflinie, nicht bis zur Fußspitze des Spielers. Ein häufiger Fehler: Die Entfernung wird bis zur Rückseite des Oche gemessen oder vom Boden aus schräg nach oben. Wer die Diagonale nimmt, verkürzt die Distanz unbemerkt um mehrere Zentimeter. Für das Oche genügt ein Brett von etwa 90 Zentimetern Länge und vier Zentimetern Höhe, alternativ eine Klebemarkierung auf dem Boden.
Am zuverlässigsten ist eine Kombination aus fester Markierung und regelmäßiger Kontrolle. Klebe ein Stück Kreppband an der Wand, sobald du die richtige Höhe ermittelt hast. Notiere das Datum daneben. Bei jedem Umbau oder nach einem Umzug prüfst du erneut. Typische Fehler sind das Messen von der falschen Kante, das Ignorieren eines unebenen Bodens und das Schätzen aus dem Augenmaß. Wer diese Punkte beachtet, braucht kein Maßband, um die Dartscheibe korrekt aufzuhängen.
Ein Surround wird einfach über den äußeren Rand der Dartscheibe gestülpt. Er besteht meist aus gepresstem Schaumstoff oder Gummi und umschließt das Board vollständig. Der Vorteil liegt in der einfachen Montage: Die Scheibe bleibt an der Wand befestigt, der Ring wird nur aufgesteckt. Achte beim Kauf auf den Innendurchmesser, denn er muss exakt zum Außenmaß der eigenen Scheibe passen. Ein zu enger Surround lässt sich nicht aufschieben, ein zu weiter sitzt locker und verrutscht beim Aufprall. Miss deshalb vorher den Durchmesser des Boards nach, statt dich auf die Angabe „Standardgröße" zu verlassen.
Wer den Aufwand gering halten will, kombiniert einen passgenauen Surround mit einer dahinter liegenden, abwischbaren Platte. Das schützt die Wand zuverlässig und lässt sich ohne Werkzeug entfernen, wenn die Scheibe woanders hin soll. Kontrolliere den Sitz alle paar Wochen, denn durch die Vibrationen lockern sich Schrauben mit der Zeit. Ein fester Sitz ist wichtiger als ein dekoratives Design.
Die Materialwahl entscheidet über die Haltbarkeit. Weicher Schaumstoff dämpft den Aufprall, nutzt sich aber schneller ab und kann bei häufigem Beschuss Risse bekommen. Verdichteter Gummi oder EVA-Schaum hält länger, ist jedoch schwerer und benötigt eine stabilere Befestigung. Für Räume mit empfindlichem Untergrund lohnt sich zusätzlich eine dünne Filz- oder Korkplatte zwischen Wand und Schutz. Sie gleicht Unebenheiten aus und verhindert, dass der Ring bei jedem Treffer klappert.
Surround oder Catchring – wann sich welcher Schutz lohnt Der Surround fängt Pfeile ab, die knapp neben der Doppelfeldern einschlagen. Er deckt jedoch nur einen schmalen Streifen ab. Wer häufig weit daneben wirft, braucht mehr Fläche. Hier kommt der Catchring ins Spiel: Er ist deutlich breiter, oft 20 bis 30 Zentimeter, und wird entweder an der Wand verschraubt oder mithilfe von Klettbändern hinter der Scheibe fixiert. Manche Modelle kombinieren beide Funktionen, indem ein breiter Ring direkt als Surround dient. Entscheidend ist nicht die Bezeichnung, sondern die tatsächliche Breite und die Befestigungsart.