Wenn Der Unterfaden Schlaufen Zieht Und Der Regler Versagt
Die Spulenkapsel ist fast immer die Ursache Nimm die Spulenkapsel heraus und kontrolliere sie auf Grat, Risse oder verbogene Kanten. Schon ein kleiner Kratzer am Rand führt dazu, dass der Unterfaden hängen bleibt und Schlaufen wirft. Setze die Kapsel richtig ein: Sie muss hörbar einrasten. Bei manchen Modellen sitzt sie verkehrt, wenn der kleine Finger nicht in die Aussparung greift. Achte darauf, dass der Unterfaden durch die richtige Kerbe läuft – nicht durch die falsche.
Prüfe die Spule selbst. Eine zu locker gewickelte Spule neigt dazu, Faden nachzugeben. Wickle sie neu, bis der Faden gleichmäßig und straff liegt. Billige oder beschädigte Spulen mit Grat sind ein häufiger Grund, den viele übersehen. Tausche sie gegen eine unbeschädigte aus. Auch die Spulenkapsel-Feder darf nicht verbogen sein – sie hält den Faden unter Spannung.
Streifen schneiden und zum Band verbind
Ein häufiger Fehler besteht darin, den Stoff nach dem Bügeln sofort zusammenzulegen oder aufzuwickeln. Die noch warme Faser nimmt jede neue Knickstelle an, und die mühsam geglättete Fläche ist wieder verloren. Ebenso problematisch ist das Glätten auf einer zu kleinen Unterlage: Der Stoff hängt über die Kante, wird dort gedehnt und liegt anschließend schief. Wer nur eine schmale Fläche zur Verfügung hat, arbeitet abschnittsweise und schiebt den bereits gebügelten Teil vorsichtig zur Seite, statt ihn zusammenzurollen.
Nähen in zwei Bahnen statt ein
Schlaufen auf der Unterseite des Stoffes sind kein Zufall. Sie entstehen, wenn der Greifer den Oberfaden nicht sauber durch die Spule zieht. Der Regler an der Vorderseite ändert nur die Spannung des Oberfadens – nicht die des Unterfadens. Wer also bei Schlaufen sofort an der Stichplatte dreht, verschlimmert das Problem meist.
Für den Blindsaum gibt es zwei gängige Wege. Entweder wird der Saum mit einem Blindstich genäht, bei dem die Nadel nur wenige Fasern der oberen Stofflage erfasst, oder mit einem schmalen Zickzackstich von der linken Seite, der knapp unter der Bruchkante greift. In beiden Fällen entscheidet die Nadelposition über das Ergebnis. Die Nadel muss so eingestellt sein, dass sie die obere Lage gerade noch berührt, aber nicht durchsticht. Bei einer normalen Nähmaschine lässt sich das über die Stichbreite und die Position des Stoffes unter dem Nähfuß steuern. Wer eine Blindstichmaschine besitzt, stellt den Führungsschuh passend zur Saumbreite ein.
Die Nähfüßchenführung entscheidet über das Ergebnis. Der Stoff darf nicht gezogen werden, die Maschine transportiert selbst, und die linke Hand führt nur die Kante an der Führung entlang. Wer die Kante gegen die Nadel drückt, bekommt ungleichmäßige Einstiche. Nach dem Nähen wird die Naht nicht flach gebügelt — das drückt die Stiche nach außen. Stattdessen dämpft man die Naht von der linken Seite, ohne den Saum zu plätten.
Wenn all das nichts bringt, reinige den Greiferbereich gründlich. Staub und Fadenreste unter der Stichplatte blockieren den Greifer. Öffne die Stichplatte, entferne den Spulenkapselring und puste alles aus. If you adored this article and you simply would like to be given more info relating to https://resurs.mruo.ru/ kindly visit our website. Ein Tropfen Nähmaschinenöl auf den Greifer – nicht auf die Spule – hilft ebenfalls. Danach fädle komplett neu ein, Ober- und Unterfaden. In den meisten Fällen verschwinden die Schlaufen dann, ohne dass der Regler weiter verstellt werden muss.
Der Regler am Gehäuse hilft nur, wenn der Rest stimmt. Drehe ihn zunächst auf die mittlere Stellung. Teste mit einem Stück Stoff: Zieht der Oberfaden Schlaufen auf der Oberseite, ist er zu locker. Zieht der Unterfaden Schlaufen, ist der Oberfaden zu stramm. Ändere immer nur eine Viertelumdrehung und nähe eine Probenaht. Notiere die Einstellung, https://Eco-kamchatka.ru/ damit du nicht im Kreis drehst.
Der erste Schritt ist immer die Kontrolle des Oberfadens. Läuft er durch die Spannungsscheiben richtig? Prüfe, ob die Fadenspannung im ausgefädelten Zustand gleichmäßig zieht. Häufig sitzt ein Fussel oder ein abgebrochener Fadenrest zwischen den Scheiben. Reinige die Spannungsvorrichtung mit einer dünnen Nadel oder einem Pinsel. Ein verstopfter Regler kann nicht arbeiten, egal wie oft du daran drehst.
Ein häufiger Fehler: Die Nadel ist verbogen oder falsch eingesetzt. Eine krumme Nadel trifft das Greiferloch nicht mittig und zieht den Faden unregelmäßig. Setze eine neue Nadel ein – mit der flachen Seite nach hinten, ganz nach oben geschoben. Auch die falsche Nadelstärke für den Stoff kann Schlaufen verursachen. Für feine Stoffe eine dünnere Nadel, für feste eine stärkere.