Wenn Altbauwände atmen sollen: Kalk- oder Gipsinnenputz?

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Warum die meisten Steckverbinder der Schwachpunkt si

Gipsputz hingegen ist diffusionsoffen, aber nicht kapillaraktiv. Er nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt sie bei Trockenheit wieder ab. Allerdings transportiert er kein flüssiges Wasser aus dem Mauerwerk. Das ist bei trockenen Altbauwänden unproblematisch. Gipsputz glättet sich leichter und trocknet schnell. Deshalb eignet er sich gut für Renovierungen, bei denen Zeit eine Rolle spielt. Typischer Fehler: Gipsputz in Räumen mit aufsteigender Feuchtigkeit oder an Wänden, die regelmäßig nass werden – etwa im Bad – zu verwenden. Gips quillt bei dauerhaftem Wasserkontakt auf und verliert seine Festigkeit.

Nach dem Entfernen der Schrauben lässt sich der Griff meist abziehen. Doch Vorsicht: Manche Altbauten verfügen über eine Vierkantstange, die nicht nur den Griff hält, sondern auch in den Getriebekasten greift. Diese Stange kann beim Herausziehen verklemmen. Hier hilft es, den Griff leicht hin und her zu bewegen, während man zieht. Keinesfalls sollte man mit einem Hebelwerkzeug zwischen Griff und Zarge gehen – das hinterlässt unschöne Druckstellen im Holz oder Kunststoff. Stattdessen den Griff vorsichtig mit beiden Händen fassen und gleichmäßig abziehen.

Ein typischer Fehler ist die falsche Positionierung der Gravur. Bei Ringen wird die Innenseite oft übersehen, dabei ist genau dort Platz für eine persönliche Note, die beim Tragen täglich unsichtbar bleibt. Bei Armreifen oder Kettenanhängern sollte die Gravur nicht zu nah am Verschluss liegen, da sie dort schneller abgenutzt wird. Lassen Sie sich vom Juwelier oder im Fachgeschäft die genaue Stelle zeigen, bevor Sie sich festlegen. Zudem sollten Sie bedenken: Eine Gravur lässt sich nur selten korrigieren. Ein Tippfehler bleibt dauerhaft – es sei denn, Sie wählen ein Stück mit auswechselbarer Plakette, was den Spielraum für spätere Änderungen erhöht.

Ein häufiger Fehler bei Altbauten ist das Entfernen von altem Kalkputz, nur weil er uneben ist. Oft genügt es, Risse zu schließen und die Fläche mit einer dünnen Lage neuen Kalks zu überziehen. Das spart Zeit und erhält die Atmungsaktivität. Wenn Sie sich für Gips entscheiden, beachten Sie: Gipsputz ist nicht für Feuchträume geeignet, auch nicht mit Feuchtraumfarbe. Für Badezimmer nehmen Sie besser Kalk- oder Zementputz. Und planen Sie bei Kalkputz ausreichend Zeit für die Trocknung ein, bevor Sie streichen oder tapezieren.

Nun wird der neue Griff montiert. Dazu die Schrauben zunächst nur handfest eindrehen. Anschließend den Griff in die gewünschte Position bringen – meist sind das 90-Grad-Schritte für Öffnen, Kippen und Schließen. Erst dann die Schrauben mit einem geeigneten Werkzeug festziehen, aber ohne übermäßige Kraft. Gleichmäßiges Anziehen verhindert, dass sich der Griff später verkantet oder die Zarge verformt. Zum Schluss die Abdeckkappe wieder aufsetzen und den Griff ein paar Mal betätigen, um die Funktion zu prüfen.

Bei der Renovierung von Altbauten stellt sich schnell die Frage nach dem richtigen Innenputz. Oft fallen die Begriffe „atmungsaktiv" und „feuchtigkeitsregulierend". Doch was bedeutet das konkret für Kalk- und Gipsputz? In diesem Artikel erfahren Sie, wie sich die Materialien im Alltag verhalten, worauf Sie bei der Verarbeitung achten müssen und welcher Putz für welche Wand die bessere Wahl ist.

Wer diese Schritte beachtet, vermeidet die typischen Schäden an der Zarge. Entscheidend ist, immer mit Gefühl statt mit Gewalt zu arbeiten. Denn im Altbau sind die Fensterrahmen oft empfindlicher, als es den Anschein hat. Ein einmal verursachter Riss im Holz oder eine abgesplitterte Lackschicht lässt sich nur schwer kaschieren. Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Geduld bleibt der Fensterrahmen makellos – und der neue Griff sitzt fest und funktioniert einwandfrei.

Die Atmungsaktivität im Alltag hängt nicht nur vom Putz ab, sondern auch von der Wandkonstruktion und dem Anstrich. Ein Kalkputz verliert seine Vorteile, wenn Sie ihn mit einer Sperrfarbe oder einer Dispersion streichen. Gleiches gilt für Gipsputz: Erst eine diffusionsoffene Farbe auf Silikat- oder Kalkbasis erhält die Feuchtigkeitsregulierung. Vor dem Streichen sollte die Putzoberfläche vollständig getrocknet sein. Kalkputz braucht dafür oft mehrere Wochen, Gipsputz nur wenige Tage.

Nun kommt es auf die Technik an. Setzen Sie die Kartusche in die Druckpistole ein und schneiden Sie die Düse in einem Winkel von etwa 45 Grad ab. Die Öffnung sollte nicht zu groß sein, sonst wird die Fuge zu breit. Tragen Sie das Silikon gleichmäßig auf, indem Sie die Pistole mit beiden Händen führen. Drücken Sie die Fuge nicht zu voll, sonst quillt das Material über. Ein bewährter Trick: Füllen Sie die Fuge nur zu etwa zwei Dritteln. Rühren Sie das Silikon nach dem Auftragen mit einem Spachtel aus Kunststoff sofort an. Verwenden Sie keinen Holzspachtel, der Rückstände hinterlässt.