Welche Fussleisten Halten Feuchtigkeit Im Altbau Am Besten Stand?

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Prüfen Sie vor der Montage außerdem den Untergrund. Im Altbau sind die Wände oft uneben und die Mörtelreste bröselig. Legen Sie die Fußleiste nicht direkt auf den Estrich, wenn dieser noch feucht ist, sondern setzen Sie einen Abstandshalter aus Kunststoff ein. Eine Hinterlüftung ist wichtig, damit sich keine Staunässe unter der Leiste bildet. Kontrollieren Sie nach einem Jahr die Rückseite der Leiste – wenn Sie dort schwarze Punkte sehen, ist die Dichtung der Wand undicht, und Sie müssen die Ursache beheben, bevor Sie neue Leisten montieren.

Beim Einsetzen der neuen Armatur ist die Reihenfolge entscheidend: Zuerst die Dichtungen und Unterlegscheiben in die vorgesehenen Nuten legen, dann die Armatur durch die Bohrung im Waschtisch oder der Spüle führen. Ziehen Sie die Befestigungsmutter von unten nur handfest an, bevor Sie die Wasseranschlüsse verbinden. So haben Sie noch Spielraum, um die Armatur gerade auszurichten. Erst wenn alles ausgerichtet ist, ziehen Sie alle Verbindungen fest – aber nicht mit übermäßiger Kraft, sonst reißen Sie die Gewinde aus.

Montage vorbereiten: Welche Dübel und Befestigungspunkte wirklich halten Bevor Sie bohren, prüfen Sie die Wand: Handelt es sich um Trockenbau, Beton oder Holz? Für Beton und Ziegel benötigen Sie einen Bohrer mit Hartmetallspitze, für Trockenbau spezielle Dübel, die sich hinter der Platte spreizen. Messen Sie den Abstand zwischen den Bohrlöchern exakt aus – am einfachsten mit einer Schablone aus Pappe. Bohren Sie nicht zu nah an der Fensterlaibung, sonst riskieren Sie Risse im Putz. Reinigen Sie die Bohrlöcher von Staub und setzen Sie die Dübel bündig ein. Bei schweren Stoffen oder langen Stangen empfiehlt sich eine mittige Stütze, die das Gewicht gleichmäßig verteilt. Vergessen Sie nicht, die Wand auf Strom- und Wasserleitungen zu prüfen – ein Leitungssuchgerät verhindert böse Überraschungen.

Nach der Montage kommt das Aufhängen des Stoffes. Prüfen Sie vorher, ob die Vorhangschlaufen oder Ösen zur Stangenstärke passen. Zu enge Ösen klemmen, zu weite sehen unschön aus. Bei Schienen mit Gleitern hängen Sie die Falten gleichmäßig ein – dazu ziehen Sie den Stoff in regelmäßigen Abständen zusammen. Bei Stangen mit Ringen verteilen Sie den Stoff gleichmäßig und achten darauf, dass die Ringe nicht verdreht sind. Ein letzter Tipp: Ziehen Sie den Vorhang nach dem Einhängen einmal komplett auf und zu. So erkennen Sie sofort, ob er leichtgängig läuft oder ob Falten hängen bleiben. Nur wenn alles glatt läuft, sind die Maße richtig gewählt und die Montage gelungen.

Die Höhe bestimmen Sie von der Oberkante der Schiene oder Stange bis zum gewünschten Endpunkt. Entscheiden Sie vorher, ob der Vorhang auf der Fensterbank aufliegen, knapp darüber enden oder bodenlang sein soll. Für bodenlange Vorhänge messen Sie bis etwa zwei Zentimeter über dem Boden. Bei Schienen mit Rollen hängt der Stoff tiefer als bei einer Stange mit Ringen – berücksichtigen Sie diesen Unterschied. Ein typischer Fehler: Sie messen im Stand, aber der Boden ist uneben. Verwenden Sie eine Wasserwaage, um sicherzugehen, dass die Montagehöhe waagerecht ist. Schon eine Abweichung von einem Zentimeter fällt bei langen Vorhängen sofort auf.

Die kritische Phase: Rohbauarbeiten und Installationen Sobald die Bestandsaufnahme abgeschlossen ist, beginnen Sie mit den sogenannten schmutzigen Arbeiten. Dazu gehören das Entfernen alter Fliesen, das Abschlagen von losem Putz und das Freilegen von Leitungen. Tragen Sie dabei immer Atemschutz und Schutzbrille, denn Altbaustaub enthält oft gesundheitsschädliche Partikel. Nach dem Rückbau folgt die Erneuerung der Versorgungsleitungen: Elektrik, Wasser und Heizung. Lassen Sie diese Arbeiten von Fachleuten ausführen, auch wenn Sie handwerklich begabt sind. Ein Fehler in der Elektroinstallation kann später zu Bränden führen, ein falscher Wasseranschluss zu Wasserschäden in der darunterliegenden Wohnung.

Bevor Sie beginnen, drehen Sie den Hauptwasserhahn zu. Das klingt banal, wird aber oft vergessen. Öffnen Sie anschließend den alten Wasserhahn, um den Druck abzulassen. Legen Sie einen Eimer unter die Anschlüsse, denn es wird immer etwas Restwasser auslaufen. Prüfen Sie auch, ob Sie die richtigen Werkzeuge haben: verstellbarer Schraubenschlüssel, Rohrzange, Teflonband und eventuell ein Innensechskantschlüssel. Fehlt etwas, unterbrechen Sie die Arbeit – improvisierte Werkzeuge führen schnell zu Schäden.

Bevor Sie neue Vorhänge kaufen, steht die wichtigste Frage: Wie breit und wie hoch muss der Stoff wirklich sein? Viele greifen zu kurz oder zu lang, weil sie nur die Fensterbreite messen. Entscheidend ist die Breite der Schiene oder Stange, die Sie montieren möchten. Diese sollte pro Seite etwa 15 bis 20 Zentimeter über das Fenster hinausragen. Nur so lässt sich der Vorhang komplett zur Seite schieben, ohne das Glas zu verdecken. Messen Sie also zuerst die gewünschte Gesamtbreite der Montage – nicht die Fensterbreite. Übertragen Sie das Maß anschließend auf den Stoff: Multiplizieren Sie es je nach Stoffart mit dem Rafffaktor. Bei leichtem Stoff benötigen Sie das Doppelte, bei schwerem Material reicht das Eineinhalbfache. Nur so entsteht ein gleichmäßiger Faltenwurf.