Fladenbrot Aus Der Pfanne Oder Aus Dem Ofen: Was Den Unterschied Macht
Scheiben einfrieren: praktisch für den Allt
Geschnittenes Brot lässt sich portionieren und scheibenweise entnehmen. Damit die Scheiben nicht zusammenkleben, legt man sie nebeneinander auf ein Brett, schiebt das Brett kurz in den Gefrierschrank und packt die angefrorenen Scheiben danach in einen Beutel. So kann man später genau so viele Scheiben entnehmen, wie man braucht. Zum Auftauen reicht es, die Scheiben bei Zimmertemperatur etwa 20 bis 30 Minuten liegen zu lassen, oder man toastet sie direkt aus dem Gefrierzustand. Ein häufiger Fehler ist, das Brot im Kühlschrank aufzutauen: Dort wird es durch die Feuchtigkeit schnell labberig.
In Scheiben einfrieren: Portionen statt ganzer La
Nach dem Backen den Fladen kurz in ein sauberes Geschirrtuch wickeln. Der Dampf entspannt die Kruste. So bleibt das Brot mehrere Stunden weich. Gefüllt mit Kräutern, Käse oder gegrilltem Gemüse ist es eine vollständige Mahlzeit. Ohne Ofen, ohne Wartezeit, ohne Kompromiss.
Ein Dampfgarer kann altes Brot tatsächlich wieder weich machen, aber nur unter bestimmten Bedingungen. Entscheidend ist, wie hart das Brot ist und wie lange es dem Dampf ausgesetzt wird. Frisches Brot, das nur leicht trocken ist, wird nach wenigen Minuten im Dampf wieder geschmeidig. Brot, das bereits mehrere Tage alt und durchgehärtet ist, lässt sich zwar äußerlich aufweichen, die Krume bleibt jedoch oft klumpig. Wer das versteht, vermeidet falsche Erwartungen und nutzt den Dampfgarer gezielt.
Roggenbrot ist kein Weizenbrot, und genau hier liegt der häufigste Denkfehler in der heimischen Backstube. Wer eine lockere, luftige Krume erwartet, wie sie ein Weizenmischbrot oder ein Baguette hat, wird von einem reinen Roggenbrot enttäuscht. Die dichte, leicht feuchte Krume ist kein Backfehler, sondern das typische Ergebnis der Roggenmehlchemie. Roggen enthält kaum dehnbares Gluten. Statt eines stabilen Klebergerüsts bilden Pentosane und Stärke das Gerüst, und die Stärke verkleistert beim Backen zu einer kompakten, feuchten Masse. Wer das akzeptiert, hört auf, gegen das Mehl anzubacken.
Warum die Kruste leidet und was dagegen hilft Der Dampf macht die Kruste weich, was bei manchen Brotsorten unerwünscht ist. Ein Bauernbrot oder Sauerteigbrot verliert dadurch seinen Charakter. Hier hilft ein kurzes Nachbacken bei hoher Hitze, etwa im Backofen bei 200 Grad für zwei bis drei Minuten. Alternativ kann das Brot nach dem Dämpfen kurz unter den Grill gelegt werden. Wer diesen Schritt weglässt, erhält ein weiches, aber geschmacklich flaches Ergebnis. Ein häufiger Fehler ist es, das Brot zu lange im Dampfgarer zu lassen. Nach etwa zehn Minuten beginnt die Krume zu verkleistern und wird matschig.
Fladenbrot aus der Pfanne ist keine Notlösung, sondern eine eigene Technik. Der Teig bleibt weich, bekommt aber durch die trockene Hitze der Pfanne dunkle Blasen und einen leicht rauchigen Geschmack. Wer den Unterschied zum Ofen versteht, kann in zehn Minuten ein warmes Brot auf den Tisch bringen, ohne den Backofen vorzuheizen.
Die Pfanne richtig führen Eine beschichtete Pfanne auf mittlere bis hohe Hitze bringen. Ein Tropfen Wasser muss sofort zischen und verdampfen. Kein Fett in die Pfanne geben, sonst brät der Teig und wird speckig. Den Teig in zwei Kugeln teilen und auf einer bemehlten Fläche dünn ausrollen, etwa einen halben Zentimeter dick. Zu dünn gerollt reißt der Fladen beim Wenden, zu dick bleibt er innen roh.
Ein weiterer typischer Fehler ist die falsche Platzierung. Wird das Brot direkt auf den Boden des Garraums gelegt, kann es am Gitter kleben oder durch Kondenswasser aufweichen. Besser ist es, das Brot auf einen gelochten Dampfgar-Einsatz zu legen. Auch die Wahl des Programms spielt eine Rolle. Ein reines Dampfprogramm eignet sich besser als ein Kombiprogramm mit Heißluft, weil letzteres die Oberfläche austrocknet. Bei hartem Brot kann ein kurzes Einweichen in Wasser vor dem Dämpfen helfen, aber Vorsicht: Zu viel Wasser macht das Brot matschig.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein Dampfgarer hilft, indem er Feuchtigkeit zuführt und die Kruste weich macht. Das funktioniert gut bei leicht trockenem Brot und bei Brötchen. Bei stark ausgehärtetem Brot stößt die Methode an ihre Grenzen. Wer die Garzeit kurz hält, das Brot nicht abdeckt und es nach dem Dämpfen kurz nachbackt, erzielt das beste Ergebnis. Wer diese Regeln ignoriert, bekommt labbriges Brot mit weicher Kruste, das niemand gerne isst.
Den Fladen in die heiße Pfanne legen und den Deckel aufsetzen. Nach etwa zwei Minuten heben sich Blasen und die Unterseite bekommt braune Flecken. Jetzt wenden, Deckel wieder drauf und weitere zwei Minuten backen. Wer den Deckel weglässt, bekommt einen harten Fladen. Wer zu früh wendet, zerreißt die Oberfläche. Der Deckel hält den Dampf und garantiert die weiche Krume.
Nicht jedes Brot eignet sich für den Dampfgarer. Brote mit einer dicken, harten Kruste brauchen länger, während weiche Milchbrötchen oder Toastbrot bereits nach zwei Minuten weich sind. Vollkornbrot mit dichten Kernen speichert Feuchtigkeit anders und kann nach dem Dämpfen schwer im Magen liegen. Wer empfindlich reagiert, sollte auf diese Methode verzichten. Für den täglichen Gebrauch ist der Dampfgarer eine schnelle Lösung, aber kein Ersatz für frisches Brot. Wer Brot regelmäßig auf diese Weise aufbackt, sollte es innerhalb weniger Stunden verzehren, da es schnell wieder austrocknet.