Balkonboden aus Holz oder WPC: Was hält länger und was kostet mehr Pflege?
Ein entscheidender Punkt ist die Unterkonstruktion, die bei beiden Materialien oft vernachlässigt wird. Verwenden Sie ausschließlich Aluminiumprofile oder feuchtigkeitsbeständige Kunststoffträger. Holzunterkonstruktionen, auch wenn sie imprägniert sind, nehmen über die Jahre Wasser auf und fördern Fäulnis. Bei der Montage sollten Sie die Dielen nicht zu fest verschrauben, Http://historieblog.dk/ da sich das Material bei Temperaturschwankungen ausdehnt. Lassen Sie an den Rändern einen Dehnungsabstand von zwei Zentimetern zur Wand. Achten Sie darauf, dass die Dielen nicht direkt auf der Abdichtung des Balkons aufliegen, sondern eine Entwässerungsebene entsteht. Ein häufiger Fehler ist das Abdecken der Drainageschicht mit einer Folie – dadurch staut sich Wasser und es entsteht Feuchtigkeit unter dem Belag.
Steckverbindungen sind einfacher, aber nicht weniger tückisch. Alte Gleiter lassen sich oft nur mit einem kräftigen Ruck lösen. Ein breiter Schraubenzieher oder eine Zange mit Kunststoffschutz helfen, ohne das Möbelbein zu verkratzen. Vor dem Eindrehen der neuen Teile empfiehlt es sich, die Aufnahme zu reinigen und trocken zu wischen. Bei Holzbeinen, die durch Feuchtigkeit gequollen sind, kann das Loch etwas enger sein – hier mit feinem Schleifpapier vorsichtig nacharbeiten, bis das neue Teil ohne Kraftaufwand hineinpasst. Vermeiden Sie übermäßiges Drehen, denn das kann das Holz splittern lassen oder das Gewinde ausleiern.
Typische Fehler bei der Verlegung und wie Sie sie vermeiden Ein häufiger Fehler ist die Vernachlässigung der Unterkonstruktion. Sowohl bei Holz- als auch bei WPC-Dielen muss ein Gefälle von mindestens einem bis zwei Prozent eingehalten werden, damit Wasser ungehindert abfließen kann. Statt die Dielen direkt auf den Untergrund zu legen, verwenden Sie stets verstellbare Stelzlager oder Alu-Profile, die eine Hinterlüftung gewährleisten. In the event you loved this information and you wish to receive more information regarding https://schreinerei-Leonhardt.De kindly visit our own web-site. Bei Holzdielen ist zudem ein Abstand von etwa fünf Millimetern zwischen den einzelnen Dielen erforderlich, damit sich das Material bei Feuchtigkeit ausdehnen kann. WPC-Dielen benötigen aufgrund ihrer höheren Wärmedehnung größere Fugen – planen Sie hier mindestens acht Millimeter ein. Ein weiterer Klassiker unter den Fehlern: das Verschrauben ohne Vorbohren. Das führt bei Holz zu Rissen, bei WPC zu Spannungen und Materialermüdung. Bohren Sie daher immer mit einem Holzbohrer vor und verwenden Sie Edelstahlschrauben, die nicht rosten.
Der häufigste Fehler ist, die Bohrung senkrecht zur Deckenfläche auszuführen, statt sie senkrecht zum Boden auszurichten. Wenn Sie die Halterung schräg anschneiden, verändert sich die Wirkrichtung der Schraube. Die Bohrung muss exakt in die Richtung gehen, in der die Schraube später sitzt – also nicht zwangsläufig senkrecht zur Decke. Nutzen Sie eine Bohrhilfe oder eine Lehre, die den Winkel fixiert. Bohren Sie mit einem Betonbohrer in der passenden Größe, ohne Schlag, wenn die Decke sehr dünn ist, sonst brechen Sie aus. Bei schrägen Bohrungen besteht zudem die Gefahr, dass der Bohrer wegrutscht – beginnen Sie deshalb mit einer kleinen Zentrierbohrung von etwa 2–3 Millimetern Tiefe.
Bevor Sie mit dem Anschluss von Putz, Fliese oder Abdichtung beginnen, sollten Sie den Untergrund gründlich prüfen. Feuchtigkeit, lose Teilchen oder Verschmutzungen führen später zu Rissen und Ablösungen. Entfernen Sie lose Anstriche, Staub und Fettreste mit einer harten Bürste oder einem geeigneten Reinigungsmittel. Bei stark saugenden Untergründen wie Porenbeton oder Altputz ist eine Grundierung unerlässlich, damit der nachfolgende Anschluss gleichmäßig haftet und nicht zu schnell Wasser entzieht bekommt.
Bevor Sie überhaupt bohren, prüfen Sie die tatsächliche Neigung der Decke. Eine Wasserwaage allein genügt nicht, denn sie zeigt nur die horizontale Abweichung der Schiene an, nicht aber den Winkel der Decke zur Senkrechten. Messen Sie mit einem Winkelmesser oder einer digitalen Neigungsmessung den exakten Winkel zwischen Deckenfläche und Bohrrichtung. Markieren Sie die Bohrpunkte an der Schiene und übertragen Sie sie auf die Decke. Wichtig: Übertragen Sie den Winkel nicht nur auf das Papier, sondern auch auf die Halterung selbst – schneiden Sie die Auflagefläche der Halterung mit einer Metallsäge oder einem Trennschleifer so an, dass sie plan auf der schrägen Decke aufliegt. Andernfalls entsteht ein Spalt, und die Schiene wird nicht fest verschraubt.
Ein typischer Fehler ist, Energiesparendes Wohnen die Bewitterungsschicht zu dünn aufzutragen. Die Hersteller geben Mindestschichtdicken vor, die Sie unbedingt einhalten sollten. Messen Sie die Schicht nach dem Auftrag mit einem Zahnspachtel oder einer Lehre. Auch der Übergang zwischen verschiedenen Materialien, etwa von Putz auf Beton, braucht eine separate Armierung, sonst entstehen Spannungsrisse. Verwenden Sie dafür ein Gewebeband oder eine geeignete Anschlussbahn, die Sie vollflächig in das frische Material einbetten.
So sichern Sie die Dübel bei schräger Bohrung Nach dem Bohren ist die Reinigung entscheidend: Blasen Sie den Bohrstaub gründlich aus, denn gerade bei schrägen Löchern setzt sich Staub an der unteren Kante ab und verhindert, dass der Dübel vollständig einfällt. Verwenden Sie einen Dübel, der für Beton und schräge Bohrungen geeignet ist – Spreizdübel aus Nylon mit einer breiten Spreizfläche sind ideal. Schieben Sie den Dübel mit einem Hammer leicht in das Loch, Josephpesco.Info aber achten Sie darauf, dass er nicht verkantet. Wenn die Bohrung schräg ist, kann der Dübel schräg sitzen; das ist kein Problem, solange er vollständig versenkt ist und die Spreizung beim Anziehen der Schraube gleichmäßig erfolgt.