Abfluss Verstopft: So Befreist Du Ihn Ohne Aggressive Chemie
Typische Fehler, die Sie vermeiden sollten: das Trocknen von Wäsche im Bad, das Aufstellen von offenen Wassereimern oder das Abstellen nasser Handtücher auf Heizkörpern. Diese Maßnahmen erhöhen die Luftfeuchtigkeit enorm. Auch das Abdichten von Lüftungsschlitzen durch zu dichte Türen ist problematisch. Wenn Sie einen Luftentfeuchter nutzen, stellen Sie ihn nicht in die Nähe der Möbel, sondern in die Raummitte, damit er die gesamte Luft erreicht. Kontrollieren Sie regelmäßig die relative Luftfeuchtigkeit – sie sollte unter sechzig Prozent liegen, idealerweise zwischen vierzig und fünfzig Prozent.
Die Rohrspirale: Wenn die Saugglocke nicht weiterhilft Wenn die Saugglocke keine Wirkung zeigt, kommt die Rohrspirale zum Einsatz. Es gibt sie in verschiedenen Längen und mit unterschiedlichen Enden – für Waschbecken reicht in der Regel eine Spirale von fünf bis zehn Metern. Führe die Spirale vorsichtig in den Abfluss ein, bis du einen Widerstand spürst. Drehe die Kurbel im Uhrzeigersinn, während du leichten Druck ausübst. Das Ziel ist, die Verstopfung entweder zu durchstoßen oder sie zu verhaken und herauszuziehen. Achte darauf, die Spirale niemals mit Gewalt durchzudrücken, denn du könntest das Siphon oder die Rohrverbindungen beschädigen. Ein häufiger Anfängerfehler ist es, die Spirale zu schnell zu drehen und dabei die Rohrinnenwand zu verkratzen – das führt später zu neuen Ablagerungen. Wenn du nach etwa zehn Minuten keinen Erfolg siehst, solltest du den Abfluss unterhalb des Siphons öffnen.
Beginne mit der Beleuchtung. Eine einzelne nackte Glühbirne an der Decke reicht nicht, weil sie die Stufenkanten im Schatten lässt. Besser ist eine Kombination aus Deckenleuchte mit breitem Abstrahlwinkel und zusätzlichen Stufenlichtern. Moderne LED-Streifen lassen sich einfach an der Wand oder direkt unter der Trittkante montieren. Achte darauf, dass die Leuchten für Feuchträume geeignet sind, da Keller häufig mit Feuchtigkeit zu kämpfen haben. Ein Bewegungsmelder ist praktisch, aber keine Pflicht – wichtiger ist, dass das Licht sofort und ohne Verzögerung angeht, wenn du die Treppe betrittst.
Das Siphon ist der gebogene Teil des Abflussrohrs unter dem Waschbecken. Bevor du es demontierst, stelle einen Eimer oder eine flache Schale darunter, um das Restwasser aufzufangen. Löse die Überwurfmutter – meist reicht Handkraft, bei festsitzenden Muttern hilft eine Rohrzange, wobei du Gummihandschuhe tragen solltest. Nimm das Siphon ab und reinige es gründlich unter fließendem Wasser. Oft sammeln sich hier Haare, Seifenreste und Fett. Prüfe auch die angrenzenden Rohrstücke auf Ablagerungen. Beim Wiedereinbau achte darauf, die Dichtungen nicht zu verkanten, und ziehe die Muttern nur handfest an. Wenn du alles korrekt zusammengesetzt hast, lasse Wasser durchlaufen und prüfe auf Undichtigkeiten. Dieser Schritt behebt die meisten Verstopfungen, die sich im Siphon festgesetzt haben.
Ein typischer Fehler ist, den Handlauf nur auf einer Seite anzubringen und dort, wo die Treppe an der Wand endet, abrupt zu stoppen. Idealerweise führt der Handlauf bis zum Ende der Treppe und wird dort leicht nach vorne gebogen, damit du auch beim letzten Schritt Halt hast. Wenn die Treppe frei steht, kann ein zusätzlicher Pfosten auf der gegenüberliegenden Seite nötig sein – dies ist jedoch nur bei sehr breiten Treppen sinnvoll.
Ein typischer Fehler ist, den Spiegel direkt über eine Heizung zu hängen. Die Wärme kann den Kleber aufweichen oder den Spiegel durch Temperaturspannungen beschädigen. Halten Sie mindestens 15 Zentimeter Abstand zur Heizung. Achten Sie auch auf die Luftfeuchtigkeit im Flur – wenn Sie dort nasse Jacken aufhängen, kann Kondenswasser hinter den Spiegel geraten. Wählen Sie dann einen Abstand zur Wand (etwa zwei Zentimeter) oder eine spezielle Folie auf der Rückseite. So vermeiden Sie schwarze Flecken auf der Wand und ein Ablösen des Spiegels.
Die Saugglocke (auch Pömpel genannt) ist das erste Werkzeug, das du einsetzen solltest. Wichtig ist, dass der Gummisauger vollständig mit Wasser bedeckt ist – fülle das Waschbecken oder die Badewanne so weit, dass das Wasser die Saugglocke umspült. Setze sie zentriert über dem Abfluss auf und drücke sie langsam nach unten, dann ziehe sie ruckartig nach oben. Wiederhole das in einem gleichmäßigen Rhythmus für etwa zwei Minuten. Ein typischer Fehler ist, zu schnell zu pumpen oder zu wenig Wasser zu verwenden. Das Wasser sorgt für den nötigen Druck, der das Hindernis löst. Falls Wasser überläuft, ist der Abfluss vermutlich nicht vollständig verschlossen – dann hilft es, den Überlauf mit einem feuchten Lappen zu verschließen.
Zum Schluss: Prüfen Sie den Stromanschluss. Ältere Häuser haben oft nur eine einphasige Zuleitung mit 20 Ampere. Eine Wärmepumpe mit Heizstab benötigt aber Drehstrom. Lassen Sie die Elektroinstallation vorab prüfen und gegebenenfalls verstärken. Das kostet zwar etwas, verhindert aber, dass die Pumpe während der kalten Monate ständig abschaltet. Mit dieser Vorbereitung steht einer erfolgreichen Nachrüstung nichts mehr im Wege – und die Pumpe arbeitet so effizient, wie Sie es sich erhofft haben.