5 Fehler, Die Sie Beim Armaturentausch Im Bad Vermeiden Sollten
Wenn die Stockflecken sehr großflächig sind oder bereits tief in den Putz eingedrungen sind, reicht eine oberflächliche Behandlung nicht aus. In solchen Fällen müssen Sie den betroffenen Putz großzügig entfernen, bis Sie auf das Mauerwerk stoßen. Tragen Sie den Putz mit einem Spachtel ab und entsorgen Sie ihn im Hausmüll. Danach tragen Sie einen Sanierputz auf, der Feuchtigkeit aufnimmt und langsam wieder abgibt. Dieser Putz verhindert, dass Salze aus dem Mauerwerk an die Oberfläche gelangen und neue Flecken verursachen. Nach dem Trocknen des Sanierputzes können Sie die Decke wie oben beschrieben grundieren und streichen.
Die richtige Technik: Bohren, Einsetzen, Festziehen – ohne die Platte zu beschädigen Bohren Sie immer mit einem scharfen Bohrer für Fliesen oder Metall, je nach Oberfläche. Benutzen Sie einen Anschlag, damit der Bohrer nicht zu tief eindringt – sonst riskieren Sie, die Dämmung oder die Rückseite der Wand zu beschädigen. Die Bohrung muss senkrecht zur Wandfläche stehen, sonst sitzt der Dübel schief und die Last verteilt sich ungleichmäßig. Setzen Sie den Dübel vollständig ein, bis seine Kante bündig mit der Plattenoberfläche abschließt. Ein häufiger Fehler ist, den Dübel mit Gewalt hineinzuschlagen und dabei die Platte auszubrechen.
Ein typischer Fehler ist, das Wandboard direkt an die Platte zu schrauben, ohne die Last zu berechnen. Ein Board mit 15 Zentimeter Tiefe und 80 Zentimeter Länge, beladen mit Büchern oder Geschirr, erzeugt eine Hebelkraft, die die Dübel ausreißt, wenn sie nur in der Gipskartonschicht sitzen. Verteilen Sie das Gewicht gleichmäßig und montieren Sie das Board nicht zu hoch – je höher es hängt, desto mehr Zugkraft wirkt auf die oberen Schrauben. Setzen Sie die Schrauben nie direkt in den Dübel, sondern zuerst eine passende Unterlegscheibe, um die Oberfläche zu schonen.
Die Montage aller drei Systeme ist mit etwas handwerklichem Geschick machbar. Achten Sie bei der Befestigung darauf, dass Sie in die Fliesen oder das Mauerwerk bohren – verwenden Sie unbedingt einen Fliesenbohrer und kleben Sie an der Bohrstelle Kreppband, um ein Abrutschen zu verhindern. Bei einem Vorhang genügt oft eine Klebestange, die Sie aber nur auf glatten, fettfreien Flächen anbringen sollten. Nach der Montage empfiehlt es sich, die Nähte mit transparentem Silikon abzudichten – das verhindert, dass Wasser hinter die Schienen läuft. Wenn Sie diese Punkte beachten, bleibt Ihr Badezimmer trocken, egal für welches System Sie sich entscheiden.
Die Glasfaltwand ist die hochwertigste und dichteste Variante. Sie besteht aus mehreren Glasscheiben, die sich wie ein Falttürsystem zusammenschieben lassen. Durch die durchgehende Dichtung am Boden und an den Seiten bleibt das Wasser zuverlässig in der Wanne – vorausgesetzt, die Dichtungen sind intakt und sauber. Prüfen Sie die Gummidichtungen regelmäßig auf Risse oder Ablagerungen; mit einer Zahnbürste und etwas Essigwasser entfernen Sie Kalk und Seifenreste effektiv. Ein häufiger Fehler ist, die Scharniere zu ölen – das zieht Schmutz an und die Dichtungen werden porös. Verwenden Sie stattdessen ein Silikonspray auf den beweglichen Teilen, aber nie auf den Dichtungen selbst.
Bevor Sie zur Farbe greifen, müssen Sie die Stockflecken an der Decke gründlich entfernen. Sonst schlagen die dunklen Verfärbungen nach dem Streichen erneut durch – oft schon nach wenigen Wochen. Die Ursache ist fast immer Feuchtigkeit, die von oben in die Decke zieht. Ohne Beseitigung der Feuchtigkeitsquelle bleiben alle Reinigungsversuche wirkungslos. Prüfen Sie daher zuerst, ob die Decke an einer undichten Stelle liegt oder ob die Luftfeuchtigkeit im Raum dauerhaft zu hoch ist. Nur wenn das Problem behoben ist, hat die eigentliche Behandlung Aussicht auf Erfolg.
Wer eine Armatur im Bad selbst wechseln möchte, spart Handwerkerkosten und gewinnt Flexibilität. Doch der Tausch ist mehr als nur das Abschrauben alter und das Anschrauben neuer Teile. Ohne sorgfältige Vorbereitung und die richtige Technik drohen Undichtigkeiten, Wasserschäden oder sogar Verletzungen. Mit der folgenden Anleitung gelingt der Wechsel auch ohne Fachmann – wenn Sie einige grundlegende Punkte beachten.
Bei Hohlraumdübel mit Metallklappen oder Federdübel ziehen Sie die Schraube nur so weit an, bis der Dübel festsitzt – ein zu starkes Anziehen kann die Gipskartonplatte eindellen. Für schwere Boards verwenden Sie zwei oder mehrere Dübel in einer Linie, die Sie exakt ausmessen. Markieren Sie die Bohrlöcher mit einer Wasserwaage, sonst hängt das Board später schief. Wenn Sie die Unterkonstruktion treffen möchten, bohren Sie mit einem Metallbohrer durch die Platte und in das Ständerwerk. Dort hält eine Holz- oder Blechschraube mit einem passenden Dübel nur in der Platte – für die Unterkonstruktion benötigen Sie keine Dübel, sondern Schrauben mit ausreichend Länge, die ins Metall oder Holz greifen.
Zuerst prüfen Sie die Wandart. Klopfen Sie an die Oberfläche: Ein hohler Klang deutet auf Gipskarton oder eine Holzbekleidung hin. Für Gipskartonplatten mit einer Dicke von 12,5 Millimetern und leichten Boards bis etwa zehn Kilogramm reichen spezielle Hohlraumdübel, die sich hinter der Platte aufspreizen. Bei schwereren Boards oder wenn die Platte bereits Vorschäden hat, greifen Sie besser zu einer Befestigung direkt in der Unterkonstruktion – also dem Metall- oder Holzständerwerk, das hinter der Platte verläuft. Verwenden Sie dafür einen Leitungssucher, um Strom- oder Wasserleitungen in der Wand zu vermeiden.