4 Handgriffe, damit die Nähmaschine sauber sticht
Typische Fehler zeigen sich sofort: Ein zu lockerer Faden bildet Schlingen, ein zu straffer Faden zieht den Stoff zusammen. If you liked this short article and you would like to get a lot more details relating to NatüRliche Düfte kindly check out the web-page. Beides lässt sich mit einem Probelappen auf demselben Stoff prüfen. Die Oberfadenspannung wird so eingestellt, dass der Unterfaden an der Unterseite gerade nicht sichtbar ist. Ein weiterer Fehler ist das Nähen ohne Stabilisator. Gerade bei dünnen Baumwollstoffen zieht der enge Zickzack das Material zusammen. Ein auswaschbares Stickvlies unter dem Stoff verhindert das Einschneiden und lässt sich später entfernen.
Genäht wird knapp an der inneren Bruchkante, mit Geradstich und einer Stichlänge von etwa zwei bis zweieinhalb Millimetern. Ein Füßchen mit schmaler Kante oder ein Kantenlineal hält den Abstand konstant. Typische Fehler: zu schnelles Nähen, wodurch der Stoff unter dem Füßchen nachgibt, und ein zu lockerer Oberfaden, der die Bruchkante nicht sauber einschließt. Bei Ecken wird die Nadel im Stoff gelassen, der Stoff gedreht und die Naht mit zwei bis drei Stichen fortgesetzt. Die Fäden werden nicht vernäht, sondern mit einer feinen Nadel eingezogen.
Die Spule sitzt oft verkehrt Der Unterfaden wird auf eine Spule gewickelt, die exakt zur Maschine passt. Läuft die Spule in der Spulenkapsel falsch herum, verheddert sich der Faden im Greifer. Die Kapsel so einsetzen, dass der Faden beim Herausziehen durch den Schlitz läuft und leicht gebremst wird. Ein kurzer Zug am Faden zeigt, ob die Richtung stimmt: Er muss sich gleichmäßig abziehen lassen, ohne zu klemmen oder durchzurutschen. Bei manchen Modellen lässt sich die Spulenspannung mit einer kleinen Schraube justieren, aber Vorsicht: eine Vierteldrehung reicht meist schon.
Die richtige Nadelposition entscheidet über das Ergebnis Die Nadel muss so positioniert werden, dass sie knapp neben den Zähnchen in den Stoff einsticht, nicht davor und nicht danach. Bei den meisten Maschinen lässt sich die Nadelposition nach links oder rechts verschieben. Wer den Fuß montiert, sollte zuerst mit dem Handrad eine Probeposition fahren, bevor der Motor läuft. Ein häufiger Fehler: Der Fuß wird aufgesetzt, ohne die Nadelstellung zu prüfen, und beim ersten Stich kollidiert die Nadel mit dem Metall.
Ein häufiger Fehler ist das Absteppen über eine bereits gebügelte Naht, Raumteiler ohne Sichtschutz die Nahtzugabe vorher zu fixieren. Die Zugabe wandert unter dem Nähfuß, die Steppnaht verläuft schief, und die Kante wirft Falten. Abhilfe schafft ein kurzer Heftstich mit der Hand oder ein Klebeband, das die Zugabe vor dem Nähen fixiert und danach rückstandslos entfernt wird. Ebenso problematisch ist das Bügeln nach dem Absteppen mit zu viel Druck. Die Naht wird plattgedrückt und verliert die gewünschte Kante.
Nach dem Nähen wird die Hilfsnaht oder der Heftfaden entfernt und die Naht gebügelt. Dabei wird nicht über die Zähnchen gebügelt, sondern nur über den Stoff daneben. Ein typischer Fehler ist das Bügeln direkt auf dem Kunststoff: Die Zähnchen verformen sich, und der Verschluss läuft später schwer. Wer den Reißverschluss vor dem Einnähen kürzt, sollte die Enden mit einem Stück Stoff oder einem Zickzackstich sichern, damit der Schieber nicht abrutscht.
Muschelkante: Technik und Fallstric
Ein häufiger Anfängerfehler ist der Nähfuß, der beim Einfädeln unten bleibt. Der Faden rutscht dann nicht in die Spannung, und die erste Naht wird unsauber. Ebenso problematisch: eine stumpfe oder falsch eingesetzte Nadel. Sie muss bis zum Anschlag in der Halterung sitzen, mit der flachen Seite in die vorgesehene Richtung. Passt die Nadel nicht zur Stoffart, hilft auch die beste Fadenspannung nicht.
Zuerst die Nadel in die höchste Position drehen und den Nähfuß anheben. Nur so öffnet sich die Fadenspannung, und der Faden kann zwischen die Scheiben gleiten. Den Faden von der Spule oben abnehmen, durch die Führung ziehen und anschließend die Fadenführung am Gehäuse in der vorgegebenen Richtung durchlaufen. Entscheidend ist die letzte Schlaufe am Fadenhebel: Wer sie auslässt, bekommt gar keine Naht, sondern nur einen lockeren Faden auf der Unterseite. Danach den Faden von vorn durch das Nadelöhr fädeln und etwa zehn Zentimeter nach hinten unter den Nähfuß legen.
Wer zum ersten Mal an einer Nähmaschine sitzt, hält meist den Stoff falsch, tritt zu schnell und wundert sich, warum die Naht Schlaufen wirft. In neun von zehn Fällen liegt es nicht am Gerät, sondern am Einfädeln. Oberfaden und Unterfaden müssen mit der richtigen Spannung zueinander stehen, sonst zieht der eine den anderen durch den Stoff. Die folgende Reihenfolge hat sich bewährt: erst den Oberfaden, dann die Spule, dann eine Probenaht.
Vor dem ersten Stich wird der Reißverschluss auf die Nahtzugabe gelegt und mit Stecknadeln oder einem Heftfaden fixiert. Wichtig ist, dass die Zähnchen nicht unter den Fuß geraten, sondern seitlich an der Führung entlanglaufen. Der Fuß hat zwei Nuten: eine links, eine rechts. Je nachdem, auf welcher Seite die Nadel einsticht, wird die andere Nut über die Zähnchen geführt. Wer hier schludert, näht auf die Zähnchen und bricht die Nadel.