Abspannen oder absägen: Wann ein Ast geschnitten wird

Z Mazovia


Ein typischer Fehler ist, die Wunden mit Wachs, natüRliche Düfte Kitt oder Folie abzudichten. Das verschlimmert die Lage, weil sich unter der Abdeckung Feuchtigkeit staut und Pilze sowie Bakterien leichter eindringen. Besser ist es, den Saftlauf zu beobachten und nicht in die Wunde zu greifen. Wer den Rebstock im Frühjahr schneidet, sollte den Schnitt möglichst spät legen, kurz bevor die Knospen schwellen. Zu früher Schnitt bei warmer Witterung fördert starkes Bluten.

Bei immergrünen Gräsern wie Carex oder Festuca ist ein starker Rückschnitt nicht nötig. Sie werden nur ausgeputzt, indem man braune Halme einzeln herauszieht oder vorsichtig abschneidet. Ein radikaler Schnitt ins Herz schadet ihnen dauerhaft. Wer unsicher ist, ob ein Gras wintergrün oder sommergrün ist, wartet den Austrieb ab: Sommergrüne Gräser treiben erst spät und kräftig aus, wintergrüne zeigen schon im Vorfrühling frisches Grün an den Spitzen.

Bei neuen-Holz-Sorten ist der Schnitt dagegen ausdrücklich erwünscht. Rispen- und Schneeballhortensien können im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr kräftig zurückgeschnitten werden, bis auf zwei bis drei Knospenpaare pro Trieb. Dadurch bilden sich kräftige neue Triebe mit großen Blütenständen. Wer hier zu zaghaft schneidet, bekommt lange, dünne Triebe, die unter dem Gewicht der Blüten umknicken. Ein weiterer Fehler ist der Schnitt im Herbst: Die Schnittstellen sind dann frostgefährdet, und die Pflanze verliert ihre natürliche Winterhärte.

Trennen statt ziehen: die Technik, die den Putz rett

Wann der Stammdurchmesser zum Problem wi

Woran erkennt man, ob eine Hortensie am alten oder neuen Holz blüht? Ein Blick auf den Austrieb im Frühjahr hilft. Blüht eine Sorte am alten Holz, treiben die Knospen entlang der vorjährigen Triebe aus, oft schon ab März. Die Pflanze behält ihre Grundstruktur und wird nur ergänzt. Blüht eine Sorte am neuen Holz, erscheinen die Triebe erst später und wachsen aus dem Boden oder aus der Basis der alten Triebe. Zu dieser Gruppe gehören die Schneeballhortensie (Hydrangea arborescens), die Rispenhortensie (Hydrangea paniculata) und die Waldhortensie (Hydrangea heteromalla). Sie bilden ihre Blüten erst an den Trieben des laufenden Jahres.

Der häufigste Fehler beim Hortensienschnitt ist der Schnitt zur falschen Zeit. Wer im Frühjahr alle Triebe radikal zurückschneidet, entfernt bei vielen Sorten genau die Knospen, die in diesem Jahr blühen sollten. Die Folge: viel Blattmasse, kaum Blüten. Entscheidend ist deshalb nicht, ob geschnitten wird, sondern wann und an welchem Holz die jeweilige Sorte blüht.

Bei jungen Reben im ersten oder zweiten Standjahr kann das Bluten deutlicher ausfallen, weil das Verhältnis von Wurzelmasse zu oberirdischen Teilen noch ungünstig ist. Hier lohnt es sich, den Schnitt auf mehrere Termine zu verteilen und nicht alle Ruten an einem Tag zu entfernen. So bleibt der Wurzeldruck geringer und die Pflanze kann sich besser regulieren.

If you are you looking for more about ganzer Artikel look into our web page. Wer unsicher ist, ob das Bluten noch normal ist, prüft den Zustand der Knospen. Solange diese prall und grün bleiben und der Neutrieb einsetzt, besteht kein Grund zur Sorge. Erst wenn der Saftfluss trotz fortschreitender Vegetation nicht nachlässt oder die Triebe welken, ist eine genauere Kontrolle von Wurzeln und Boden angebracht. In den allermeisten Fällen genügt es, abzuwarten und dem Rebstock Ruhe zu gönnen.

Bei alten-Holz-Sorten beschränkt sich der Schnitt auf das Nötige: im zeitigen Frühjahr, vor dem Austrieb, werden nur erfrorene, abgebrochene oder kreuzende Triebe entfernt. Verblühte Blütenstände lassen sich bis zum ersten kräftigen Blattpaar zurückschneiden. Ein Radikalschnitt ist tabu. Ein typischer Fehler ist der Rückschnitt bis auf den Boden, weil die Pflanze angeblich „verjüngt" werden soll. Das kostet mindestens eine Blühsaison, oft mehr.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Gruppen. Die eine blüht am alten Holz, also an Trieben, die bereits im Vorjahr gewachsen sind. Dazu gehören die Bauernhortensie (Hydrangea macrophylla) mit ihren kugeligen Blüten, die Tellerhortensie (Hydrangea serrata), die Eichenblättrige Hortensie (Hydrangea quercifolia) und die Kletterhortensie (Hydrangea petiolaris). Diese Sorten bilden ihre Blütenknospen schon im Spätsommer des Vorjahres aus. Wer sie im Frühjahr stark zurückschneidet, schneidet die Blüten für das ganze Jahr ab.

Das austretende Sekret ist kein reines Wasser. Es enthält Zucker, Mineralstoffe und Wuchsstoffe, die die Rebe mobilisiert. Für den Menschen ist es ungiftig, es klebt lediglich und kann auf Blättern oder Rankgerüsten unschöne Flecken hinterlassen. Wichtig ist: Das Bluten ist eine natürliche Reaktion und kein Zeichen von Krankheit. Es zeigt lediglich, dass der Rebstock lebt und seine Wurzeln aktiv Wasser aufnehmen.

Wenn im zeitigen Frühjahr aus Schnittwunden am Rebstock klare Flüssigkeit tropft, spricht man vom Bluten der Rebe. Dieser Vorgang setzt meist kurz nach dem Rebschnitt ein, sobald der Boden sich auf etwa acht bis zehn Grad erwärmt hat. Der Wurzeldruck steigt, weil die Pflanze wieder Wasser aufnimmt, und presst die Flüssigkeit durch die offenen Leitungsbahnen nach außen. Sichtbar wird das als Tropfen an den Schnittflächen, an denen zuvor Ruten oder altes Holz entfernt wurden.